Augenlaserverfahren-Lasik in Istanbul—Estetisya

Augenlaserverfahren

Lasik – die häufigste Augenlaserbehandlung

Lasik

Die wohl am häufigsten angewandte Methode der Laser- Augenoperation ist die Lasik Methode.Lasik – das steht für “Laser in situ keratomileusis”. Dies bedeutet, dass beim Lasik Verfahren der Augenlaser innerhalb der Hornhaut eingesetzt wird.

Dazu wird bei der Lasik-Methode zunächst das Deckhäutchen der Hornhaut zusammen mit einer kleinen Lamelle der Hornhaut teilweise abgetrennt und zur Seite geklappt. Innerhalb der Hornhaut wird bei der Augenkorrektur durch Lasik dann durch den so genannten Excimer Laser eine Struktur in das Gewebe gefräst, dies erfolgt über den Verdampfungsprozess. Die Struktur hat die Eigenschaft einer optischen Linse: Sie bricht das Licht, so dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht und der Patient ein uneingeschränkt klares Bild wahrnehmen kann. Sofern alles verläuft wie geplant, so sind im Anschluss an die Lasik- Behandlung weder eine Brille noch Kontaktlinsen von Nöten. Der entscheidende Vorteil bei der Lasik ist, dass sie im Inneren der Hornhaut stattfindet, wo sich keinerlei Schmerzrezeptoren befinden. Das bedeutet, die Operation kommt im Normalfall ohne Betäubung aus und ist schmerzfrei, auch danach spürt der Patient während der Heilung meist keine Schmerzen.

Ein weiterer Vorteil der Lasik ist, dass die Lamelle der Hornhaut, die zuvor abgetrennt wurde, nach der Operation wieder zurückgeklappt wird und anwächst. Sie wirkt wie ein natürlicher Wundverband. Beim Anwachsen kommt es unter guter Aufsicht durch den Augenarzt und bei verantwortungsvollem Umgang mit den frisch operierten Augen (kein Reiben, keine UV-Strahlung oder anderweitige äußere Reize) im Regelfall zu keinen Problemen.

Die Lasik setzt allerdings eine gewisse Hornhautdicke voraus, da die eigentliche Augenlaseroperation im Inneren der Hornhaut stattfindet. Deshalb kann die Lasik erst ab einer Hornhautdicke von mindestens 0,5 mm eingesetzt werden.

Lasek – eine gute Alternative zur Lasik

Lasek

Eine weitere Augenlasermethode ist die Lasek; auch als “Laser Epitheliale Keratomileusis” bekannt. Beim Lasek-Verfahren kann direkt auf der Hornhaut des Auges operiert. Dazu wird zunächst einmal das Deckhäutchen der Hornhaut, das so genannte Epithel, abgetrennt. Der behandelnde Facharzt löst das Häutchen bei der Lasek-Methode nicht vollständig, sondern nur teilweise und klappt es zur Augenkorrektur durch Lasek beiseite. Nach der Lasek- Behandlung wird das Epithel wieder zurückgeklappt und wirkt als natürlicher Wundverband. Zusätzlich wird nach der Behandlung eine Kontaktlinse eingesetzt und ein Verband angebracht, damit das Auge noch eine Weile geschont bleibt und das Epithel richtig anwächst.

Der Heilvorgang des Epithels ist nach etwa 4 Tagen abgeschlossen und verläuft komplikationsärmer als bei der Lasik, da nur das Epithel und nicht die gesamte Hornhautlamelle wieder anwachsen muss. Die Lasek- Methode wird hauptsächlich bei dünner Hornhaut angewandt, oder wenn bei Menschen mit erhöhter Traumagefahr das Risiko von Komplikationen vermieden werden soll, so zum Beispiel bei Sportlern oder Sicherheitskräften, bei denen im Alltag eine höhere Verletzungsgefahr des Auges besteht.

Ein weiterer Vorteil der Augenkorrektur durch Lasek, ist, dass der Eingriff im eigentlichen Sinne sanfter als bei der Lasik ist. Allerdings sind die postoperativen Schmerzen meist etwas höher als bei der Lasik.

Femto-Lasik – das modernste Verfahren

Die Femto-Lasik, auch IntraLasik genannt, ist wohl das modernste Verfahren zur Augenlaseroperation. Dabei kommt neben dem Excimer Laser, der auch bei der Lasik und der Lasek eingesetzt wird, auch ein Femtosekundenlaser zum Einsatz. Dieser ist sehr hochwertig und höchst präzise in seiner Ausführung. Er wird dazu eingesetzt, das Epithel mit samt der oberen Hornhautlamelle vom Rest der Hornhaut zu trennen.

Der Vorteil der Augenbehandlung mit Femto-Lasik ist, dass sie auch bei dünneren Hornhautdicken unter 0,5 mm durchgeführt werden kann. Die eigentliche Augenlaserbehandlung mit dem Femto-Lasik Verfahren ist der Lasik sehr ähnlich. Einziger Unterschied ist, dass die Femto-Lasik Augenkorrektur mithilfe des Femtolasers erfolgt. Die Augenoperation selbst findet wie bei der Lasik im Inneren der Hornhaut statt.

Der Femtolaser wird anstelle des computergesteuerten mechanischen Hobels eingesetzt, dem so genannten Mikrokeratom. So funktioniert die gesamte Augenlaserbehandlung mit Femto-Lasik ganz ohne mechanische Instrumente und ist damit um einiges sicherer.

Außerdem sind die Schnitte bei der Augenkorrektur mit dem Femtolaser deutlich präziser, so dass dünnere Flaps hergestellt und kurzzeitig vom Auge gelöst werden können. Flaps sind Hornhautlamellen samt Epithel, die während der Femto-Lasik abgetrennt und wieder zugeklappt werden. Zusammengefasst ist die Behandlung durch IntraLasik / Femto- Lasik deutlich sicherer und schonender. Die Operation kann unter Umständen sofort abgebrochen werden, sofern ein fehlerhafter Schnitt durchgeführt wird. Denn bei einem Abbruch wächst das Epithel innerhalb weniger Minuten wieder an und rückt in die richtige Position. Dies geht beim herkömmlichen Lasik Verfahren nicht. Wer sehr viel Wert auf Sicherheit und Qualität legt, der entscheidet sich für die Femto-Lasik.

Warum Femto-LASIK?

Femto-Lasik

Die Femto-LASIK führt zu äußerst präzisen und sicheren Ergebnissen.

Das Präparieren der Hornhautlamelle mittels Laser ist noch wesentlich sicherer (keine Messerfehlschnitte) und präziser (geringere Streubreite der Lamellendicke) als mit einem mechanischen Schneidinstrument.

Dicke und Durchmesser der Hornhautlamelle werden individuell bestimmt. Vor allem die Dicke der Lamelle kann äußerst präzise gesteuert werden. Somit können auch Menschen mit einer sehr dünnen Hornhaut mit dem Femtosekunden-Laser sicher behandelt werden.

Die Heilungsphase nach dem Eingriff ist ebenfalls schmerzfrei, abgesehen von einem vorübergehenden Fremdkörpergefühl und Augentränen.

Die Erholungszeit des Auges ist sehr kurz, da die Hornhautlamelle die Operationswunde wie ein körpereigenes Pflaster schützt und sich die Sehschärfe in der Folge rasch normalisiert.

Meist können Sie am Tag nach dem Eingriff wieder Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

Nach ca. 4–8 Wochen ist die Sehkraft stabil.

Wavefront – die individuelle Technik

Wavefront

Die Wavefront Technologie wird auch als eine personalisierte Behandlung - Adleraugetechnik - bezeichnet. Das Ziel bei der Standartlasiktechnik ist es den Fehler im Auge zu eliminieren. Allerdings ist das Ziel bei der Wavefront Technik neben der Erhöhung der Sehqualität und des Sehniveaus die Probleme bei der Nachtsicht zu vermindern. Insbesondere bei Patienten mit Unregelmäßigkeiten der Kornea oder Sehschwäche wegen Amblyopie wird ein qualitativ höheres Sehen erreicht als mit der Standardbehandlung.

Fortschritte hierbei wurden insbesondere auf dem Gebiet der Nachtsehschärfe und der Minimierung von Blendeffekten nach der LASIK Behandlung erreicht. Mit dem Wavefront-System wird jedes Auge in der Gesamtheit gemessen und dessen Brechkraftfehler und Unregelmässigkeiten in einer landkartenähnlichen Relief-Ansicht dargestellt. Diese individuellen Daten werden dem Computer des Lasers übermittelt und dieser errechnet eine einzigartige, personalisierte Behandlung für jedes Auge.

Wavescan